Wir brauchen die Flüchtlinge – nicht !

 

Alle Menschen, besonders die deutschen, sind moralisch verpflichtet,

allen Flüchtlingen und Asylanten

so gut wie möglich beizustehen und zu helfen.

Und zwar entspannt und froh, weil sie helfen können.

 

Wenn dagegen jemand in einem Buch behauptet, „Wir brauchen die Flüchtlinge“ (z.B.: TB, Marc Beise, Süddeutsche Zeitung, München), kann man nur urteilen, der Scheiber habe entweder nur - opportunistisch - von sich gegeben, was er selbst nicht glaubt, oder er habe – inkompetent - Unsinn verbreitet. - Denken wir also darüber nach, was wer von Wir da tatsächlich braucht:

 

1) Zuerst: Wer von Wir braucht die Flüchtlinge explizit nicht ?

a) Der Mensch arbeitet, produziert - im Prinzip, natürlicherweise immer - zu seinem persönlichen Vorteil. Das heißt dann gerade noch: auch zum Vorteil seiner eigenen Fortpflanzungslinie – rück- und vorwärts. Schließlich, in gewissem, sehr eingeschränkten Maße, dann und wann vielleicht noch zum Vorteil von sonst notleidenden „Sozialpatenschaften“.

Entsprechend ausgerichtet sind selbstverständlich auch Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz und Nothilfe suchen. Die wollen und werden bei uns auch explizit zu ihrem ureigenen Vorteil arbeiten und produzieren, so daß nichts für uns Alteingesessene bleiben kann und bleiben wird, das wir „brauchen“ können. Es sei denn, wir nehmen ihnen von ihrer Arbeitsleistung einen Teil weg, richten es so ein, daß die dann weniger für sich, stattdessen dann teilweise auch zu unseren Gunsten arbeiten. Dann „brauchen“ wir die Flüchtlinge nur im Sinne von mißbrauchen“, denn Flüchtlinge sind keine verschleppten Sklaven, deren Arbeitsleistung Herren gebrauchen dürfen.

Wenn Flüchtlinge das Sozialprodukt in Deutschland durch ihre Arbeitsleistung vergrößern sollten – was nur in sehr geringem Maße gelingen kann, weil die Höhe eines Sozialproduktes in Deutschland viel weniger  durch die Anzahl der arbeitsbereiten Menschen als durch die Möglichkeit des Absatzes von produzierbaren Gütern bestimmt wird -, gehört die Sozialproduktvergrößerungsmenge gerechterweise den Flüchtlingen und darf nicht von Altdeutschen ver-, also auch nicht gebraucht werden.- Wir dürfen (eigentlich ?) Flüchtlinge niemals gebrauchen.

b) Wenn und solange Flüchtlinge weniger als Einheimische - über Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge - zum Wohle aller beitragen können, sollten die Einheimischen sich gewiß nicht beklagen, sondern ob ihrer Leistungsfähigkeit dankbar sein, aber sich vormachen „Wir brauchen die …. von uns Unterstützten“, das brauchen sie auch nicht.

 

2) Dann: Wer von Wir kann die Flüchtlinge gegebenenfalls gebrauchen ?

a) Jeder große oder kleinere Unternehmer als sogenannter Arbeitgeber, der – rechtskonform und der menschlichen Natur entsprechend - einen billigeren oder zum gleichen Lohn zu mehr Leistung bereiten Flüchtling einem weniger attraktiv erscheinenden einheimischen Bewerber vorzieht, gebraucht, als Mitglied von „Wir“, die Flüchtlinge.

b) Jeder … Arbeitgeber, der – betriebswirtschaftlich vernünftig und mit geltendem Recht - lieber einen bereits vorausgebildeten Flüchtling als neuen Arbeitnehmer einstellt, als eine Fachkraft, einen Spezialisten - kostenintensiv und unter Konjunkturunsicherheit stehend - selbst ausbildet, „braucht“ …

c) Jeder Politiker, dem es wichtig erscheint, an der Spitze eines größeren Staates zu stehen, eines mit mehr ihm anvertrauten Einwohnern, größerem Steueraufkommen, statt eines kleineren Staates, „braucht“ Flüchtlinge. Denn: Je mehr Einwohner, desto mächtiger wird sein Staat, desto mächtiger fühlt er sich selbst, desto mehr Geld fließt in seine Kasse, damit dieser Staat am Ende und autonom zum Mond fliegen kann.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Franz Nagl (Montag, 01 Februar 2016 23:32)

    ich meine schon, dass wir die Flüchtlinge brauchen, weil wir die Herausforderung brauchen, um wachsen zu können.

    Daniel C. Jordan zeigt in seinem Heftchen "Durchbruch zur Selbstverwirklichung" einen möglichen Weg auf für den Umgang mit dem Fremden, mit dem Unbekannten. Auf dieser Reise begeben wir uns heraus aus dem Ethnozentrismus und hinein in ein geistiges Entwicklungsmodell, das von Toleranz über Verständnis hin zu einer Wertschätzung der Verschiedenartigkeit führt. Allerdings stellt er klar, dass der Weg voller Ängste und Zweifel ist, und dass ohne Prüfungen keine geistige Entwicklung von statten geht. Haben wir noch Hoffnung, dass unsere christlich geprägte Kultur diese Prüfung besteht?